Kaufempfehlung MacBook

  • Hallo Forumsgemeinde,

    Ich habe ja schon vor einiger Zeit gute Tipps zur Neuanschaffung eines Laptops von Euch bekommen. Jetzt steht die Anschaffung eines MacBooks an, aber da fehlt mir jegliche Kenntnis über das Apple-Paralleluniversum. Klar, möglichst großer Festspeicher ist schön, aber ggf. auch entbehrlich wenn man die Cloud nutzt. Aber die Performance der einzelnen Modelle, Prozessoren usw. sind für mich Böhmische Dörfer. Ich schätze es wird auf ein 15 Zoll Display hinauslaufen, aber welches Modell dann empfehlenswert sein dürfte, traue ich mich nicht zu entscheiden.

    Genutzt werden soll es für das Studium, Gaming steht (noch ?) nicht auf dem Plan. Meine Tochter liebäugelt mit einem DJ-Controller, da sollten dann schon die erforderlichen Voraussetzung gegeben sein. Hat jemand von Euch eine hilfreiche und bezahlbare Empfehlung für mich?

    Vielen Dank und Grüße, Markus

  • Ausreichend schnell sind sie alle, seit Apple die Prozessoren selbst entwickelt. Momentan ist das MacBook Air 13“ M4 10 Core CPU 8 Core GPU, 256 GB SSD 16 GB RAM in vielen Läden um die 800€ im Angebot, SSD ist allerdings mit 256 GB eher mau. Da würde ich persönlich eher zu 512 GB oder 1TB greifen. Der Aufpreis für 15“ statt 13“ oder +8 GB RAM oder +256 GB SSD liegt bei ca. 200 €. Für alles außer KI reicht die Grundaustattung mit 16 GB RAM. Sollen es mehr als 32 GB (max 128 GB) sein, kommt nur ein MacBook Pro infrage. Da gibt es dann 4 statt 2 Thunderbolt Buchsen und Thunderbolt 5 statt 4. Den aktuellsten M5 Prozessor gibt es noch nicht als M5 Pro, Max oder Ultra und nur im MacBook Pro, die werden für nächstes Jahr erwartet.

    DJ Controller? Da bin ich raus :/. Am besten mal mit ihren Vorstellungen in einem Apple Store bummeln gehen, sofern einer in der Nähe ist.



    Meine Tochter hat damals ihr Studium der Tiermedizin mit dem MacBook Air mit 11“ 4GB RAM und 128 GB SSD absolviert, das kam mit dem Platz auf der SSD an seine Grenzen, der Prozessor und RAM war weniger das Problem. macOS geht allgemein etwas sparsamer als Windows 11 mit den Ressourcen um.

    Hier noch bisschen was zu lesen. https://www.trademax24.de/blog…-m2-m3-m4-und-m5-erklaert

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Benjamin Franklin



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  • Wenn der Platz auf der SSD ausreicht, ein guter Preis . Schaut mal bei idealo, da gibt es die MacBook Air teilweise noch etwas günstiger. Das Angebot bei eBay kommt anscheinend auch von Notebooksbilliger.de. Die Farbe Mitternacht soll wohl sehr empfindlich auf Fingerabdrücke sein.

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    Meine Empfehlung? Gib ihr die Kohle und lass sie selber kaufen ;), dann bist du nicht der „Dumme“.

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  • Vielen Dank für Euren Input,

    meine Frau und ich haben das Thema an meinen Schwiegervater delegiert. Der hat zwar noch weniger Ahnung als ich, aber so ist das Thema wenigstens nicht mehr bei uns. Vielleicht kann der Schwiegervater unsere Tochter auch von den Qualitäten eines Laptops mit MS-Windows überzeugen. Für die Kohle eines MacBooks bekommt man ein richtig geiles Laptop, welches ich persönlich auch bevorzugen würde, (ohne die Qualitäten/Vorzüge eines MacBook in Abrede stellen zu wollen). Es bleibt spannend...

    Ich werde berichten, wie es ausgegangen ist.

    V G, Markus

  • Ganz ehrlich, ein qualitativ vergleichbares Gerät mit Win11 drauf liegt in einem ähnlichen Preisrahmen. Und wenn ich die Wahl habe, dann lieber macOS als Win11.

    Auf dem Firmenlaptop werkelt Win11 - ja, man kann damit arbeiten. Das Elitebook hat einen i7, 32 GB RAM, 1TB SSD, wirkt im direkten Vergleich ziemlich klapprig und ist gefühlt langsamer als mein 8 Jahre altes MacBook Air mit Core i5, 256 GB SSD und 8 GB RAM. Beim Air höre ich die Lüfter nur selten, der Laptop mit Win 11 lüftet häufiger und lauter.

    Wenn also nicht bestimmte Software laufen muss, die Windows zwingend voraussetzt, gibt es keinen Grund, sich das anzutun.

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  • Muss mich korrigieren, der Firmenlappi hat „nur“ ein Core i5 1345u

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  • Falls tatsächlich Windoofs in Frage käme:

    Töchterchen #1 hat zum Wintersemester ein Studium (Wirtschaftsinformatik) angefangen.

    Da war im Prinzip Dual Boot mit Linux (Mint) & Win11 schon gesetzt, weil bestimmte Software zum Programmieren drauf muss.


    Da so was öfter mal verdunstet, runter fällt oder aufgrund OS Änderungen neu muss, kam nur was gebrauchtes in Frage. Anforderungen war u.a. auch klein/leicht & lange Akkulaufzeit.

    Die Elitebooks 830/840 neuerer Generation sind da ganz gut (aber dann besser mit i5, weil der verbraucht weniger Strom, als ein i7).

    Die Gehäuse sind aus Alu und recht stabil, von hinten auch gut zugänglich für Reparatur/Erweiterung.

    Die neueren haben ein etwas besseres Display mit 1920x1200 (die alten nur 1920x1024)


    Auswahl geht ganz einfach: Setz dir ein Budget und schau, dass Du die höchste Generation bekommst, die das Geld hergibt.

    Hilfreich: Oft sind die gebrauchten etwas mager ausgestattet, aber eine SSD Festplatte oder Arbeitsspeicher kann man easy aufrüsten.

    Wo man aufpassen muss: Nur QWERTZ Tastatur nehmen! Es gibt Massen an QWERTY oder anderem Kram (z.b. Schweizer Layout mit Aufklebern auf den Tasten) und das ist etwas aufwendig zum Tausch.


    Ich nutze Elitebooks beruflich intensiv seit > 10 Jahren und das reicht vollkommen aus. In der Familie haben wir privat inzwischen 5 davon am Laufen.


    Tip vom Neffen Kind (Informatiker) war ein Lenovo ThinkPad T14.

    Die sind mit den HP Elitebooks gut vergleichbar und mein Arbeitgeber hat für die Business-Laptops seit einiger Zeit auch auf die T14 gewechselt.

    Die haben nominell eine bessere Laufzeit, als die HPs. Ansonsten gelten die gleichen Kauftipps.

    Beim Töchterchen ist es insbesondere wegen der Akkulaufzeit ein T14 geworden.


    Allgemeiner Hinweis: Der ganze "moderne" Scheiss bei Windoofs wie UEFI oder secure boot kostet massiv Nerven, sobald Du mal was außer der Reihe machen willst. Wenn Du da nicht fit bist, such dir Verstärkung.

  • Ganz ehrlich, ein qualitativ vergleichbares Gerät mit Win11 drauf liegt in einem ähnlichen Preisrahmen. Und wenn ich die Wahl habe, dann lieber macOS als Win11.

    Auf dem Firmenlaptop werkelt Win11 - ja, man kann damit arbeiten. Das Elitebook hat einen i7, 32 GB RAM, 1TB SSD, wirkt im direkten Vergleich ziemlich klapprig und ist gefühlt langsamer als mein 8 Jahre altes MacBook Air mit Core i5, 256 GB SSD und 8 GB RAM. Beim Air höre ich die Lüfter nur selten, der Laptop mit Win 11 lüftet häufiger und lauter.

    Wenn also nicht bestimmte Software laufen muss, die Windows zwingend voraussetzt, gibt es keinen Grund, sich das anzutun.

    Das ist der Punkt: Apple hat nichts im low-cost Segment aber in der mittleren Preisklasse sind sie auch nicht teurer als andere.
    Noch einen Tipp an Max: schau mal in den Online-Store auf der Apple-Seite ob es da noch den „Apple Store Education“ gibt. Als wir unseren letzten Rechner gekauft haben, gab es den noch und da kriegen Schüler, Studenten, Lehrer, Unimitarbeitende Rabatt.

  • Der Education Store oder auch der Refurbished Store direkt bei Apple sind einen Blick wert.

    Im RefurbStore bekommt man die Geräte mit der vollen Garantie, genauso wie im regulären AppleStore. Akkus, sofern nötig, sind immer neue drin.


    https://www.apple.com/de/shop/refurbished

    https://www.apple.com/de-edu/store

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Benjamin Franklin



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  • Hallo Leute, vielen Dank für Eure Tipps. Die Entscheidung ist gefallen: 2025er MacBook Air, 15 Zoll, 16 GB, 512 GB, M4 Prozessor. Warten wir nun die Bescherung ab....

    Wird schon passen!

    Nochmals Danke! V G, Markus

  • Ich nutze MacBook Air, iPad plus Pencil, iPhone und restlos zufrieden. Für mich ein System was sehr gut funktioniert und selbsterklärend ist.

    Die VTR hört sich nur laut an, ist aber auch nicht leise!

  • Bei mir kommt dann noch ein Powerbook von 2003, ein iMac von 2011 eine AppleWatch und ein Mac Mini von 2005 dazu. Bis auf Powerbook und Mac Mini - die dürfen aus nostalgischen Gründen bleiben - alles noch im produktiven Einsatz.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Benjamin Franklin



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