Plötzlich stark schwankender Unterdruck

  • Nachdem ich mit dem Motorlauf meiner VTR, auch im Vergleich mit einer anderen VTR, nicht zufrieden war, habe ich am Wochenende den Vergaser erneut komplett ausgebaut, zerlegt und alle Verschleißteile ernert (O-Ringe, die Unterdruckschläuche der Luft-Abschaltventile). Danach alles wieder montiert und bei warmem Motor synchronisiert. Alles tip top. Bei der dann folgenden Probefahrt war die VTR wie neu. Der Motor lief perfekt. Ich bin dann nach einer Zeit auf einen Parkplatz und habe die Synchro noch einmal kontrolliert und ganz leicht angepasst (Uhren und Winkelschraubendreher im Rucksack...). Nach etwa einer Stunde, kurz bevor ich wieder zuhause angekommen bin, hat es beim Abtouren dann zweimal gepatscht (PAIR-System nicht mehr vorhanden, original Endtöpfe). Zuhause angekommen noch einmal die Uhren an die Synchroanschlüsse gehängt, plötzlich schwankt der Unterdruck des vorderen Zylinders sehr stark, bis zu 100mbar. Ich habe die Uhren und auch die Synchroschläche überprüft und quer getauscht, daran liegt es nicht. Man kann die Schwankungen auch hören, der Motor läuft im Leerlauf dann plötzlich unrund. Leerlauf schwankt auch.

    Das einzige Bauteil, dass mir da in Verbindung mit dem Vergaser einfällt, ist das Luftabschaltventil. Das hatte ich ausgebaut, weil der UD-Schlauch recht prorös war. Ich habe dann bei der Gelegenheit auch gleich das T-Stück für den ehemaligen PAIR-Abgriff weggelassen und den Schlauch am Stück erneuert. Hatte schonmal jemand Probleme mit diesen Abschaltventilen?

  • HellMunk

    Hat den Titel des Themas von „Plötzlich stark schwanender Unterdruck“ zu „Plötzlich stark schwankender Unterdruck“ geändert.
  • Fehler ist gefunden. Schuld an der merkwürdigen Unterdruckmessung ist nicht der Motor, sondern ein Problem im Unterdruckanschluß selbst. Irgendwas sitzt da in der Bohrung, dass ähnlich wie ein Rückschlagverntil wirkt. Schmodder. Dadurch war, auch wenn es teilweise so aussah, keine saubere Einstellung möglich. Gestern konnte ich bei einem Test keinen Unterdruck messen, obwohl der Motor sehr gut lief. Alles geprüft, bis zum Schraubanschluß auf der Unterdruckbohrung: dicht. Vermutlich ist der Schmodder da schon länger und hat die Unterdruckmessung gedämpft, auf der Uhr sah das dann gut aus. Werde in den nächsten Tagen mal die Bohrung reinigen.


    Kann jemand grob sagen, wie dick die Bohrung am Ansaugstutzen ist? Ich meine die Bohrung, die üblicherweise von der Blindschraube verschlossen ist. Dadrauf sitzt aktuell ein Schraubanschluß für das Synchroset von Higgens.