Dann bist du auch in der Punktewertung ganz schnell vorne.![]()
Verständnisfrage: Reifenbindung seit 2019 nur bei EU-Zulassung aufgehoben, bei Bj. vor 2000 keine Reifenfreigabe des Herstellers mehr gültig
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Auf jeden Fall in Bayern
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Dann bist du auch in der Punktewertung ganz schnell vorne.

Wenn ich an Rennen teilnehme ist es immer gut viele Punkte zu sammeln.

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Ich habe bei GTÜ 130,- für die Austragung der Reifenbindung bezahlt. Laut Prüfingenieur ist das der Mindestpreis für eine Einzelabnahme. Eine Einzelabnahme war erfoprderlich, weil das Motorrad durch eine Tieferlegung technisch verändert ist.
Die 105 bei mir waren auch bei der GTÜ. Ich hatte außerdem noch andere Bremsscheiben, anderen Auspuff, andere Blinker, aber alles mit ABE oder ECE-Freigabe, was er auch alles fotografiert hat und die Nummern abgeglichen. Das Wort "Einzelabnahme" hat er aber nicht gesagt.Einen Fahrversuch gab es auch nicht.
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Da ich wissen wollte ob alle das gleiche Verfahren anwenden um die Reifenbindung auszutragen,
war ich erstmal ohne Bike beim TÜV Süd in Nürnberg vorort.
Dort hat mir der zuständige Prüfer erklärt ich solle doch, bevor ich komme,
bestimmte Abstände am Hinterrad - die er mir aufgeschrieben hat - messen,obwohl ich ihm erklärt habe das alles Original ist.
Den Preis für das Gutachten hat er mir auch genannt. Ca. 130 Euro.
Jetzt wollte ich es aber genau wissen,
bin ich dann noch zu einem entferntem Bekannten mit dem ich früher Ausfahren machte,
der hat eine TÜV-Prüfstelle.
Er hat mir das gleiche Vorgehen geschildert und erklärt, normalerweise kostet es etwa 130 Euro.
Das Gutachten dürfe in seiner Prüfstelle nur er machen, wäre aber die nächsten 3 Tage nicht anwesend.
Zuhause habe ich dann bei der Dekra angerufen, die sind bei mir um die Ecke.
Die hatten dann sofort einen Termin für mich.
Bin dann direkt hingefahren habe Gutachten für Reifenaustragung machen lassen, 132 Euro (gleiches Vorgehen wie TÜV)
+ HU 91 Euro, Zulassungstelle anschließend 15,50 Euro
Da frage ich mich weshalb hier so unterschiedliche Kosten genannt werden bzw. entstanden sind?
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Das würde mich auch interessieren , ich dachte mir das das wegen verschiedener Bundesländern vielleicht ist nachdem aber Nürnberg ja auch wie Pfaffenhofen in Bayern ist und ich nur 51€ bezahlt habe Check ich's grad nicht.

Gruß Tom

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Du mußt es als einziger auch nicht verstehen.

Das sind private Vereine, die wirschaftlich arbeiten wollen, auch wenn sie einen hoheitlichen Auftrag haben. Also gelten da wohl auch die Marktbedingungen hinsichtlich der Nachfrage. Dazu wollen die natürlich Aufträge haben und sorgen somit dafür, dass es bei der HU nicht langweilig wird.

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HU kostet ja das selbe 90 - 91€
Die Gutachten zur Reifenaustragung sind ja so krass Unterschiedlich.
Gruß Tom

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Das sind doch deren Nebeneinkünfte, die sie bei der Marktlage noch steuern können.
Bei der HU sieht das schon anders aus. Da wählen die Kunden ganz schnell einen anderen Verein.
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Wenn man davon ausgeht, dass etwa ab 2000 die Fahrzeuge mit EG-Genehmigung statt ABE in Verkehr gebracht wurden betrifft das ungefähr 1,5 Millionen Motorräder, die älter als 25 Jahre sind.
Das spült schon ein erkleckliches Sümmchen (1.500.000x130€=195.000.000€) in die Kassen der Prüforganisationen.
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Nur mal so am Rande.
Die unterschiedlichen Preise sind doch nicht das Problem. Stichwort Wettbewerb. Aber es ist unabdinglich das für ALLE Prüforganisationen die gleiche verbindliche Rechtsgrundlage gelten muss und auch verbindlich für den Motorradfahrer angewendet wird. Da gibt es keinen Spielraum.
Es befremdet mich zunehmend die völlig kontroverse Handhabung bei einer technischen Abnahme.
Wieso geht bei Prüfstelle 1 überhaupt nix und bei Prüfstelle 2 absolut kein Problem. Das hat nichts mehr mit menschlichen Ermessen beim Prüfprozedere zu tun…..
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Das hat damit etwas zu tun das die Deutschen zunehmend zu Schissern werden und panische Angst vor Verantwortung haben.
Der Prüfer von heute will lieber an nem Golf HU machen, vor dem Rest hat er Angst. Und das obwohl er dafür studiert hat, aber offensichtlich der Falsche für den Beruf ist.
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Nein nein, die haben nichts studiert und JA, die haben Angst vor der Verantwortung.
Heute macht man seine verkürzte Ausbildung und ist dann Mechatronikerirgendwas - dann geht man noch 1 oder 2 halbjahre zur Schule und ist dann Meister - dann geht man noch mal schnell zur Abendstunde und ist dann Prüfingenieur.
Und mit Glück hat so ein Mensch ausschließlich an blitzsauberen Schulmodellen geschraubt - wenn überhaubt.
Zumindest ist das der Eindruck den ich bekomme, wenn da so ein 20Jähriger Flaumbartträger vor mir steht (Ihr erinnert Euch ? Bremse ist fest, weil das Vorderrad schwer dreht - jaklar, hängt ja auch nur der Antrieb dran....man man)
Ich gehe jetzt offline, bei dem Thema bekomme ich 200 Puls
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Wenn ich demnächst Zeit finde, scanne ich mein Gutachten mal ein und tue es anonymisieren.
Alles anzeigenNur mal so am Rande.
Die unterschiedlichen Preise sind doch nicht das Problem. Stichwort Wettbewerb. Aber es ist unabdinglich das für ALLE Prüforganisationen die gleiche verbindliche Rechtsgrundlage gelten muss und auch verbindlich für den Motorradfahrer angewendet wird. Da gibt es keinen Spielraum.
Es befremdet mich zunehmend die völlig kontroverse Handhabung bei einer technischen Abnahme.
Wieso geht bei Prüfstelle 1 überhaupt nix und bei Prüfstelle 2 absolut kein Problem. Das hat nichts mehr mit menschlichen Ermessen beim Prüfprozedere zu tun…..
Meine Meinung dazu: Die haben sich untereinander mittlerweile verständigt und sich auf die teuerste und für die Prüforganisation sicherste Variante geeinigt:
- Notwendigkeit einer Einzelabnahme aufgrund Feststellung, dass der Motorradeigentümer sein Fahrzeug durch einen Reifen technisch so verändert hat, dass es nicht mehr verkehrssicher ist. (Was eine Falschbehauptung ist, denn dass der Reifen zum "Tatzeitpunkt" eine Freigabe des Reifenherstellers für das Fahrzeug hatte, wird natürlich verschwiegen, könnte ja Zweifel an der Notwendigkeit bewirken, ebenso wie dass der Reifen alle Kenngrößen erfüllt, Abmessung, Last, Speedindex)
- Einzelabnahme dann unter Feststellung alle sonstigen Modifikationen, auch wenn diese eine ABE haben, und eine weitgehende Dokumentationspflicht (Fotos , Zollstockmaße und Teilenummern) bei jeder Einzelabnahme.
Man stelle sich nur einmal vor, Volkswagen würde in seine Zulassung reinschreiben, dass der Golf 8 nur mit Semperit Oxid III oder mit Falken F104 gefahren werden darf und nach 20 Jahren Umgehung mittels "Reifenfreigaben durch Reifenhersteller" müssen sich plötzlich alle Golf8 Fahrer dran halten, weil die Umgehungsmöglichkeit abgeschafft wird. Und die Verantwortlich wissen dabei ganz genau, dass diese Reifen von Semperit und Falken nicht mehr hergestellt werden.
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Eigentlich müßte jemand klagen - wegen Gleichbehandlung. Vielleicht müssen die PKW Fahrer dann auch alle zur EInzelabnahme - man, das bringt Geld in die Kassen

Und jede Menge Strafzettel wegen des Fahrens ohne Betriebserlaubnis
Dann haben wir Situationen wie inder DDR - nur nicht dass wir 10 Jahre auf einen Neuwagen warten, sondern 10 Jahre auf die EInzelabnahme und HU...... Und Strafe wegen des Überziehens hihi - ein Schelm wer böses denkt,
SO bekommt man die Strassen leer, die Unfallzahlen gesenkt und das Klima gerettet

Wenn das nicht so traurig wär - würd ich lachen,
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Die DDR war unbestritten schlecht, aber dort gab es den Straftatsbestand "Sabotage der Volkswirtschaft" und darunter zählten auch unbegründete Verkehrsbeschränkungen. Der Verkehr musste immer rollen, egal wie widrig die Bedingungen waren.
Natürlich gab es auch keine HU in der DDR. Wenn die Polizei was gefunden hat bei Kontrollen, dann wurdest du mit Mängelschein versehen, und dann hattest du das zügig zu beheben und wieder vorzuführen bei der Polizei. Die hatten da auch eine "Werkstatt".
Es gab keine privaten Prüforganisationen in der DDR. Die Prüfinstanz war die Verkehrspolizei. Das waren die mit den weißen Hüten. Und es gab keine regelmässigen Prüftermine, sondern bei sporadischen Kontrollen im Straßenverkehr, gern auch nachts, wurde nicht nur der Fahrer sondern auch das Fahrzeug mit angeguckt. Und bei Unfällen natürlich auch.
Aber wir sollten die DDR rauslassen, bringt nichts. -
Ich wollte nicht sagen, dass ich die DDR haben wollte - es diente lediglich zur Veranschaulichungszwecken
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Ich wollte nicht sagen, dass ich die DDR haben wollte - es diente lediglich zur Veranschaulichungszwecken
Ist doch alles auf dem besten Weg wieder zur Planwirtschaft.
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War heute noch auf der Zulassungsstelle und nun ist die finale Auswirkung auf die ZB1 erfolgt ( für 12,00 € )
Entfallen ist:ZitatReifenpaar. nur von einem Herst. zul.
Reifenfabrikatsbindung gem. der Betriebserlaubnis beachtenNeu hinzugekommen ist - wie im GTÜ Gutachten
ZitatReifenpaarung gem. Serviceinformation beachten
Verwend.v. MST und M+S Reifen nicht zul.Und "Serviceinformation" ist nichts anderes als die bisherige Reifenfreigabe. Da steht jetzt "Serviceinformation" als Überschrift im PDF (von Bridgestone in meinem Fall). Das heisst, die Reifenhersteller müssen weiterhin Reifenfreigaben als "Service Information" bereitstellen. Wenn sie das nicht mehr tun irgendwann - keine Ahnung was dann passiert.
PS. Das PDF von Brigdestone überschritt leider die Max. Attachmentgröße. Darum PNG.