Getriebe instandsetzen

  • Nach den ersten 150km muss ich sagen, dass ich im großen und ganzen sehr zufrieden bin.

    Die Leistung ist super, der Motor verhält sich in allen Lebenslagen sehr gut.

    Das Fahrwerk macht einen guten Job.

    Jetzt mein großes Problem:


    Der Gangwechsel von 1 zu 2 ist schlichtweg ein Trauerspiel!

    Die gute hat ca. 50.000km gelaufen.

    Kupplung ist im top Zustand und die Flüssigkeit frisch gewechselt.

    Habe schon Nehmer und Geberzylinder kontrolliert und den Stößel auf Verschleiß.

    Alles gut. Ist ja auch selbst nachstellend.

    Es scheint am Getriebe zu liegen.

    Wenn ich entspannt schalte ohne hohe Drehzahl in der 1, ist es kein Problem.

    Sobald ich im ersten ordentlich aufmache und dann hoch will gehts nur mit viel Kraft und Zähneputzen.

    Die anderen Gänge haben das Problem nicht.


    Wie verhält es sich bei Euch?

    Oder bei weniger Laufleistung.

    Mir geht es nicht darum, dass Problem durch ein anderes Öl zu vermindern.

    Ich möchte es komplett aus dem Weg schaffen.

    Was muss getan werden?

    So hat das ganze nichts mit Motorradfahren zutun.


    Gruß

  • Ich würde sagen, ist normal. Wenn du zügig durch die Gänge steppen willst, von 1 nach 2 immer mit Gefühl.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Benjamin Franklin



    Meine Threema-ID gibts per PN

  • Es kann eventuell helfen, die Kette etwas lockerer zu spannen (so dass sie sich leicht von unten bis an die Schwinge hochdrücken lässt). Butterweich wird das Schalten unter Zug bei der VTR in den unteren Gängen aber nicht.

    Es reicht nicht, einen buschigen Schwanz zu haben, man muss auch ein Fuchs sein.

  • Es kann eventuell helfen, die Kette etwas lockerer zu spannen (so dass sie sich leicht von unten bis an die Schwinge hochdrücken lässt). Butterweich wird das Schalten unter Zug bei der VTR in den unteren Gängen aber nicht.

    okay, wie ist denn bei dir das schalten von 1 zu 2, wenn man der ersten fast ausdreht?

  • Ich hatte es dir in deinem anderen Thread schon geschrieben, dass 1 nach 2 bei der SC36 für Stuntfahrer ungeeignet ist.


    Versuch vor dem Verkauf mal extrem kurz zu übersetzen, so dass Du den 1'ten nicht brauchst.

    (Meine Kartbahn RD fahre ich nur von Gang 3 bis 6, Vmax ca 120 kmh)

  • okay, wie ist denn bei dir das schalten von 1 zu 2, wenn man der ersten fast ausdreht?

    Bei der Messung der Beschleunigung von 0-100 km/h habe ich meinen Motor so zwischen 9.000 - 10-000 upm im 1. Gang hochgezogen und dann in den 2. Gang geschaltet. Das Schalten fühlt sich etwas schwerer an und es ruckt natürlich wenn der 2. Gang eingreift, weil die F relativ viel Schwungmasse hat, aber ich würde nicht sagen, dass das Schalten (mit Kupplung) ein Problem darstellt.

    Es reicht nicht, einen buschigen Schwanz zu haben, man muss auch ein Fuchs sein.

  • ..der letzte Post mit der Schwungmasse läßt mich gerade grübeln, ob es nicht helfen würde, diese zu verringern. Einige haben das ja bereits gemacht. Ob es hier helfen könnte, kann ich nicht sagen. Vielleicht andere?


    fr

  • Was hat die Schwungmasse mit dem Schaltvorgang zu tun?


    Wenn sie Kupplung gezogen ist, ist das Getriebe von dem Hauptteil der "Schwungmasse" getrennt.

    Honda VTR1000SP1 2000 only Track
    Ducati 900SS 1995
    Honda CR250 2000
    KTM EXC500 2012
    Ducati 996 1999
    Pannonia 250 1958
    Ducati "1096" 2019

  • Im Leerlauf ist der Kraftschluss zwischen Vorgelege- und Hauptwelle getrennt aber nicht zwischen Motor und Vorgelegewelle.

    Das nutzte man bei unsynchronisierten Getrieben mit Doppelkuppeln und Zwischengas zum Abbremsen oder Beschleunigen der Vorgelegewelle.

    Wenn ich also vom 1. in den 2. Gang schalte und im Leerlauf einkuppel, wird damit vom Motor nur Einfluss auf die Vorgelegewelle genommen. Dann wirken sich auch die rotatorische Massen von KW., Lima u. ... auf die Geschwindigkeitsänderungen der Vorgelegewelle aus.

    Wenn ich bei der F vom 1. in den Leerlauf schalte und dann kurz einkuppel bevor ich nach erneutem Auskuppeln in den 2. schalte, bremst die KW die Vorgelewelle, die ja dann von der Hauptwelle getrennt ist, ab. Vom 2. in den 1. muss ich dann im Leerlauf Zwischengas geben.

    Ich kann natürlich auch ohne Kupplung in den Leerlauf schalten und dann erst die Kupplung ziehen

    Bei den alten Schwingen-BMW's R50, R60 u.. konnte man das auch mit den Zwischengängen nutzen