SP-2 Transfer von Süd nach Nord

  • Na, dann will ich dass mit dem BlingBling mal weiter fortsetzen. Siehe angehängte Fotos. Wobei die alten Domino-Griffgummis tatsächlich soweit ausgewrungen waren, dass mir ein Ersatz zwingend erschien.
    Den schwarzen Hebel fand ich zum schwarzen Gesamtkonzept passender

  • Hättest ihn auch ganz ab lassen können.
    Die SP neigt maximal zum leichten Tänzeln des Lenkers, nicht aber zum Schlagen. ;)


    So fährst du nur Gewicht und Geld durch die Gegend. :11:


    Och, mit auf Handlichkeit getrimmten Fahrwerk und kurzer Übersetzung hat meine SP schon 2 mal ordentlich geschlagen und 2 3 mal n heftiges kickback gegeben. Kurvenausgang leicht wellig reichte aus dafür.

    Honda VTR1000SP1/2

    Ducati 996 1999

    Ducati "1096" 2019

    Honda CR250R 2000

    Honda CRF450R 2023

    Pannonia 250 1958

    Maico MC 250 1982

    Moto Guzzi V7-700 1971

  • Einen weiteren Lerneffekt hatte ich beim Ölwechsel, besser gesagt beim Filter wechsel.


    Ich hab dann mal einen der Filter genommen, den die Motomike-Datenbank als für die SP-2 geeignet rausschmeisst. Einen HiFlo vorne mit Sechskant und schon durchbohrt, falls irgendjemand irgendwann mal von mir verlangt, dort einen Draht durchzustecken.


    Mit Öl und Filter nach Hause, Schüssel unter den Motor und Ablasschraube auf. Nachdem die Suppe raus war, den K&N-Filter gelöst und irgendwie vom Anschlussgewinde runter gezaubert. Der Durbahn-Batteriehalter liegt ja kurz vorm Ölfilter, deswegen kann man den Ölfilter nicht einfach so nach vorne runterziehen.:13:


    Dann die Dichtung vom HiFlo-Filter mit Öl bestrichen und ab damit auf den Anschluss. Dachte ich zumindest. Mehrere Versuche datt Dingens aus unterschiedlichen Richtungen am Batteriehalter vorbei auf den Anschluss zu bringen scheiterten. :12:


    Dann bin ich auf die Idee gekommen, die Filter miteinander zu vergleichen. So ein Scheiss, der HiFlo-Filter ist im Filterkörper die hier entscheidenden 10-15mm länger und lässt sich einfach nicht ohne Demontage des Batteriehalters austauschen.:10:


    Das Lösen der vorderen Befestigungsschraube des Batteriehalters brachte auch noch nicht den gewünschten Erfolg. Ich musste Ihn komplett demontieren, hinten ist die Konstruktion ja über die Gewindestange des Startermotors gehängt. :10::13:


    Jetzt im eingebauten Zustand ist ausreichend Platz zwischen Ölfilter und Batteriehalter. Und der nächste Filter wird wieder ein K&N, der hatte den Sechskant und das Loch ja auch schon:06:

  • Das erste Fazit kommt erst einen Tag nach dem ersten Turn, da ich bei Renntrainings grundsätzlich nicht online bin. Da hab ich Urlaub, deswegen ist auch das Handy stumm geschaltet.


    Ansonsten fällt es derzeit etwas verhalten aus. Der Fahrer ist während den gefahrenen ca. 180km noch nicht eins mit der Maschine geworden.


    Anreise nach Padborg war Dienstag am frühen Abend bei heiter bis wolkig und 17°C. Je später es wurde, desto mehr Wolken kamen an den Himmel und es wurde kälter und windiger.


    Aufwachen war dann bei 8°C und Sprühregen und windig. Bis zum ersten geplanten Turn um 8.30 ist der Boden zwar trocken geworden, aber es blieb kalt und windig. Streckentemperatur soll bei 13°C gewesen sein.


    Insgesamt war den ganzen Tag über "freie" Feuchtigkeit in der Luft, Sprühregen wäre eigentlich zuviel gesagt, aber es gab immer wieder Phasen, in denen man einen Tröpfchenschleier auf dem Visier hatte.


    Also nicht unbedingt die besten Voraussetzungen um mit einem neuen Gefährt in die Saison zu starten. Den ersten Turn habe ich vorsichtshalber mal ausfallen lassen, wie ca.25% der anderen Fahrer auch.


    Im zweiten Turn bin dann als erster meiner Reisegruppe rausgegangen, weil mir schon klar war, dass ich Fahrzeit brauche. Meine Kollegen haben mich von der Tribüne aus beobachtet. In Runde 5 habe ich meine Tages-Bestzeit hingelegt, diese ist aber mit 1:28:6?? ziemlich genau 13sek schlechter als meine beste Zeit auf der SV650. Im Laufe des Tages habe ich es nicht mehr geschafft die Zeit zu verbessern.


    Woran liegt es? Der erste Turn hat mir vor bestätigt, was ich vorher nur vermutet hatte. Die SP-2 ist auf einen schnelleren Fahrer, als ich es derzeit bin, abgestimmt.


    Insgesamt scheitert eine innige Fahrer/Moped-Beziehung derzeit an der Tatsache, dass ich die SP fahre wie vorher meine SV. Und das bei den wenigen gefahrenen Kilometern noch nicht abstellen konnte.


    Die SP ist bei dem von mir gefahrenen Tempo in den langsamen Kurven und teilweise auch auf den Geraden instabil. Das kenne ich von meiner SV auch, wenn ich deutlich unter meinem eigenen Limit mal auf der Strecke unterwegs bin. Fährt man schneller stabilisiert sich die Kiste wieder.


    In der einen schelleren Kurve merke ich, das auch die SP plötzlich die Linie hält.
    Trotz der gefühlten Instabilität empfinde ich sie im Vergleich zur SV beim Einlenken als sehr störrisch.


    Ich habe es während des Tages nicht geschafft Vertrauen in die Verbindung Fahrer-Mopped zu kriegen, deswegen bin ich nicht über den Punkt gekommen, schneller zu werden und dadurch wieder ein stabiles Motorrad zu haben.


    Der Tag war insofern etwas frustrierend, aber immer hin habe ich sie wieder heil nach Hause bekommen. Das ist nicht allen geglückt.
    Selbst Fahrer, die ich schon länger vom sehen kenne und weiß, dass die auf deutlich höherem Leistungsniveau als ich fahren, haben es geschafft ihr ihnen bekanntes Mopped bei den Bedingungen in der Einführungsrunde wegzuschmeissen.
    Die diversen Stürze haben dann auch mehrfach zu verkürzten Turnzeiten geführt, weil der Schandkarren häufiger auf die Strecke musste.


    Der Plan fürs nächste Mal ist, die Gabel in Serieneinbaulage zu montieren, in der Hoffnung bei meinem Tempo Stabilität und Vetrauen wieder zu gewinnen. Um dann mit entsprechenden Vertrauen schneller zu werden. Derzeit ist die Gabel noch weiter durchgesteckt als Serie, ich glaube um die 10mm.
    Ich hoffe nur, dass die Kiste dann nicht so bocksteif wird, wie die 999S eines Kollegen. Die habe ich ihm nach 8 Kilometern Probefahrt wieder gegeben, weil ich das Gefühl hatte einen LKW ohne Servolenkung zu fahren.


    Somit: Es bleibt noch viel zu lernen:06:


  • Die SP ist bei dem von mir gefahrenen Tempo in den langsamen Kurven und teilweise auch auf den Geraden instabil. Das kenne ich von meiner SV auch, wenn ich deutlich unter meinem eigenen Limit mal auf der Strecke unterwegs bin. Fährt man schneller stabilisiert sich die Kiste wieder.


    In der einen schelleren Kurve merke ich, das auch die SP plötzlich die Linie hält.
    Trotz der gefühlten Instabilität empfinde ich sie im Vergleich zur SV beim Einlenken als sehr störrisch.


    Das stimmt schon. Die SP ist im Vergleich zur SV sehr störrisch und bei niedrigen Geschwindigkeiten kippelig. Dafür verwöhnt sie in schnellen Kurven mit einer Stabilität, die Du so von der SV nie bekommen wirst.
    Generell muss man aber die SP und die SV sehr unterschiedlich fahren. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich sehr lange gebraucht habe, um mich umzugewöhnen. Die SV lässt sich sehr zackig hin und her werfen. Das kann ich mit der SP nicht. Was für mich ganz gut funktioniert, ist, den Lenker wirklich so locker wie möglich zu führen und mehr den Oberkörper nach innen zu nehmen und mit dem äußeren Knie gegen den Tank zu drücken und sie dann einfach im weiten Bogen in die Kurven laufen zu lassen. Generell gehen langgezogene, mittel-schnelle bis schnelle Kurven mit der SP deutlich besser als enge Ecken.


    Aber Du wolltest Dich ja auf die Herausforderung einlassen, eine ohne Straßenzulassung zu holen und dadurch das Moped nicht erstmal auf der Straße kennen zu lernen.


    Das war auch das erste Mal mit Slicks?!
    Ich hatte meine erste Fahrt mit Slicks letztes Jahr auch bei teilweise feuchten Bedingungen (allerdings war es deutlich wärmer) und da bin ich am Anfang zu ängstlich gefahren, weswegen sich das schlechter angefühlt hat als mit Straßenreifen. Als es dann mal komplett trocken war und ich schneller gefahren bin, war es dann super. Als es dann nachmittags noch mal genieselt hat, habe ich mich gezwungen, (fast) das gleiche Tempo zu fahren wie im komplett trockenen und dann war es auch OK.


    Also: schneller fahren und schnellere Strecke, dann mag die SP das auch :D


    Wann und wo fährst Du denn das nächste Mal damit?


    P.S.: vielleicht solltest Du doch erstmal den Lenkungsdämpfer ausbauen? Angeblich kann so etwas ja auch Kippeligkeit bei niedrigem Tempo fördern (ich weis es nicht, da ich noch nie das selbe Motorrad mit und ohne Lenkungsdämpfer gefahren bin. Aber die SP reagiert bei niedrigen Geschwindigkeiten schon extrem auf minimale Lenkbewegungen (viel stärker als die SV. Bei der folgen Reaktionen im Vergleich zur SP ziemlich verzögert, was sie einerseits einfacher zu fahren macht aber dafür bietet sie auch nicht diese Präzision, die die SP bietet), wenn dann durch den Lenkungsdämpfer etwas nicht so sanft läuft, kann ich mir da schon einen negativen Effekt vorstellen.)

  • Ich habe an meiner F einen Lenkungsdämpfer dran, der sich vor 2 Jahren am Spreewaldring extrem bescheiden angefühlt hatte.
    Nach Demontage war's wieder wie gewohnt und daheim stellte sich raus, dass die Kolbenstange ca. 1/10 mm gebogen war und dadurch im Verfahrweg eine leichte Klemmstelle war.
    Hab's dann gerichtet und seitdem geht es wieder (zumindest auf der Straße. Renne seitdem noch nicht getestet)


    Langer Rede kurzer Sinn: Bau mal ab und teste ohne.

  • Der Plan fürs nächste Mal ist, die Gabel in Serieneinbaulage zu montieren, in der Hoffnung bei meinem Tempo Stabilität und Vetrauen wieder zu gewinnen. Um dann mit entsprechenden Vertrauen schneller zu werden. Derzeit ist die Gabel noch weiter durchgesteckt als Serie, ich glaube um die 10mm.


    Mal eine Frage an alle: welches ist denn die Standard-Position der Gabel? Und ist die bei SP-1 und -2 gleich oder unterschiedlich? Bei meiner SP-1 sind da auch mehrere Ringe sichtbar und ich habe mich schon häufiger gefragt, ob die Gabel durchgesteckt ist oder ob das so sein muss.

  • Mal eine Frage an alle: welches ist denn die Standard-Position der Gabel? Und ist die bei SP-1 und -2 gleich oder unterschiedlich? Bei meiner SP-1 sind da auch mehrere Ringe sichtbar und ich habe mich schon häufiger gefragt, ob die Gabel durchgesteckt ist oder ob das so sein muss.



    Bei der SP1 ist gemäss WHB die oberste Nut die Richtmarkierung bündig oben mit der Brücke, gerade Gestern mithilfe WHB montiert :01: sind ca. 10mm

  • Mahlzeit,


    danke für die Tips.


    Der Reihenfolge nach: nein, es war nicht das erste Mal auf Slicks, ich hab die SV schon in Groß-Dölln und Padborg auf Slicks gefahren.
    Das Problem mit der Witterung war auch nur in meinem und anderen Köpfen drin, die Instruktoren (in ihren Freiturns) und die sehr guten Fahrer haben am Nachmittag auch 1.12.xxx Zeiten gefahren. Da sind zwar keine Rekordzeiten, aber schon recht ordentliche.


    Es war aber dieses Jahr erst das zweite Mal auf dem Motorrad. Die erste Tour (wahnsinnige 100km) war mit der V7, genau so extrem handlich wie die SV; in dem Falle, ohne dass ich Hand angelegt habe.


    Die Juli und die August-Veranstaltung sind wieder in Padborg, wegen der kurzen Anreise. Aus beruflichen Gründen muss ich das Ganze derzeit noch sehr unkompliziert halten. Im Oktober dann 4 Tage Groß-Dölln, da will ich evtl. die SV als Regenmopped mit hinnehmen. Aber GD ist ja auch nicht unbedingt SP-Land, oder.


    Zum Lenkungsdämpfer, der ist ja wie das Lenkkopflager neu. Rastpunkte und Vorschäden sollten also kein Thema sein. Ich habe die ersten 3 Turns mit komplett
    offenem LD gefahren und dann die letzten Turns mit 10/30 Klicks Richtung geschlossen. hat aber auch nichts verbessert.
    Ich werde den vor dem nächsten Training mal ganz ausbauen, in Verbindung mit dem folgenden Punkt.


    Die Gabel habe ich gerade gemessen, meine ist 25mm durchgesteckt, bis OK Gabelstopfen gemessen. Das Heck ist auch höher, ich weiß aber derzeit nicht wieviel, ich glaube 30mm.
    Ich werde die Front vor dem nächsten Training auf die Standardhöhe bringen und dann mal fahren. Damit sollte zunächst mal die Stabilität im niedrigeren Geschwindigkeitsbereich besser werden.


    Und dann muss ich fahren, fahren, fahren. Die geschätzten 180km sind im Nachhinein wohl eher zu hoch geschätzt. Ein Turn bestand zum Beispiel aus zwei Einfahrrunden, weil in der ersten Einfahrrunde gleich ein Fahrer gestürzt war, also in die Boxengasse/Vorstart, Bergung abwarten, noch ne Einfahrrunde, wieder mit Sturz, Bergung => 15 min Turn zu Ende.:13:


    Da kannste ja keine Routine kriegen, wahrscheinlich waren das eher 80km als 180.:09:(" class="smiley" height="15">


    Ich muss halt einfach lernen, auf die Bedürfnisse der SP einzugehen, bisher hatte ich das Gefühl dagegen anzufahren.:15:

  • Die 80km brauche ich ja schon jedes Mal mindestens, um mich von der SV auf die SP umzustellen. ;) Die SV ist halt so idiotensicher zu fahren, dass einen das ziemlich verdirbt, während man sich auf die SP einlassen muss.
    Aber Du schaffst das schon. :20:
    Und wenn es gar nichts wird, tauschst Du sie halt gegen eine Fireblade oder VFR. Das sind Mopeds auf denen sich jeder auf Anhieb wohl fühlt. :11:

  • Da beiss ich mich erstmal durch.:10:


    An eine VFR hatte ich heute beim Schreiben auch schon gedacht.
    Wenigstens ein V-Motor, wenn auch zuviele Zylinder, aber handlicher als die SP.
    Mit einer geliehenen 750er aus den ersten Baujahren war ich mal im Urlaub in Südfrankreich, die hat schon Spass gemacht.:14:
    Aber an einer Standard 750er müsste ich dann auch viel machen, damit ein UPgrade für die Renne draus wird.:06:
    Meinen Kollegen, dem die gehörte, habe ich mit der serienmäßigen SV eigentlich immer abgehängt.:02:
    Fahren konnte der eigentlich auch mindestens genauso gut wie ich zu dem Zeitpunkt. Selbst beim Geradeausbeschleunigen auf der Autobahnauffahrt konnte er nicht hintendran bleiben und da war die SV noch serienmäßig.
    Muss am Mehrgewicht gelegen haben, sowohl Fahrer als auch Moped:18:


    Wenn ich das Fahrwerk erstmal an meine "Mindergeschwindigkeit" angepasst habe, wird das Vertrauen kommen und dann wird es auch laufen beim nächsten Mal.:20:

  • Ja, ich hätte von einer renommierten deutschen Firma auch erwartet, dass ein neuer Lenkungsdämpfer gerade ist. War er aber nicht.
    Ich hatte ihn sogar wg Garantie eingeschickt, aber man hatte dort nichts dran auszusetzen.


  • Ja, die VFR hat halt für die Rennstrecke das gleiche Problem wie die SV: sie ist ein Sporttourer. Für die Landstraße halte ich sie ehrlich gesagt für das beste Moped überhaupt. Wobei sie normalerweise auch besser geht als eine SV. Und der V4-Sound ist auch klasse. Eigentlich habe ich sie nur spaßeshalber genannt, weil sie sich so easy fährt.


    Ach, zur SP ist mir noch etwas eingefallen: bis wie weit hast Du denn in den langsamen Kurven die Drehzahl abfallen lassen? Die SP mag niedrige Drehzahlen nämlich überhaupt nicht. Das trägt auch dazu bei, dass sie sich in engen Kurven unangenehm fährt: ist der Gang zu hoch will sie nicht um die Kurve und schüttelt sich beim rausbeschleunigen, ist der Gang zu niedrig, reagiert sie hektisch aufs Gas.

  • Wie war es denn dieses Mal in Padborg?


    Mensch, Du bist aber ungeduldig:02:


    Da hab ich mich gerade eingeloggt, um mit dem Berichten zu beginnen, da ploppt auch schon die Anfrage eines gewissen Pat SP-1 auf.


    Das Wetter im Norden war Scheiße:10::16::15:.
    Fahrzeit mit der SP-2 genau drei Turns am Freitag nachmittag, die einzige trockene Zeit.
    Freitag vormittag zwei Turns mit dem Regenmoped SV650 auf M7.
    Strecke nass aber von oben kam zu der Zeit nichts.


    Den Rest der Zeit hat es immer wieder dann geregnet, wenn die Strecke drohte abzutrocknen. Das war zwar nie viel Regen, aber immer genau soviel, dass Slicks nicht angebracht waren.


    Eine Handvoll Leute waren mit Regenreifen unterwegs und hatten ihren Spass auf nahezu freier Strecke.


    Samstag hatte ich keine Lust mehr mit der SV und wieder regnete es die gerade getrocknete Strecke kurz vor meiner Turnzeit nass, so dass ich die SP auf den Hänger geschoben habe. Und kurz danach die SV auch, ich bin dann vorzeitig nach Hause gefahren.:15:

  • So nun aber zum Positiven.


    Da ich ohne meine üblichen Begleiter unterwges war, hat mir der Instruktor, welcher üblicherweise den "Reiseleiter" unserer Reisegruppe gibt, angeboten mein Moped bei ihm mit unters Zelt zu stellen.


    Solche Einladungen nehme ich natürlich sofort an, da mir so das Aufbauen meines eigenen Zeltes erspart blieb und in diesem Fall insbesondere das Nachtrocknen.


    Da er mich bisher nur mit SV kannte, zeigte er sich begeistert von meiner Neuanschaffung (wie viele andere auch, irgendwie ist die sowas wie ein Magnet) und inspizierte diese. Noch bevor ich mein Leid bezüglich des Fahrverhaltens klagen konnte, hatte er den Lenker in der Hand und meinte, dass die Lenkung sehr schwergängig sei.
    Als grobmotorischer Bau-Handwerker hatte ich sie bisher als sämig betrachtet, aber nicht als schwergängig. Der direkte Vergleich mit seiner nebenstehenden R1 zeigte mir dann aber: Die Lenkung meiner SP war schwergängig.:13::24:


    Da ich die Gabel vor Ort ja wieder weiter nach unten durchschieben wollte (zu Hause hatte ich das wegen Arbeit nicht mehr geschafft), hat er vorgeschlagen, das LKL auch gleich zu lösen/neu einzustellen.


    Also noch Donnerstagabend flugs das Werkzeug rausgeholt.
    Bereits nach dem Lösen der Mutter an der oberen Gabelbrücke, sowie der Klemmschrauben an den Gabelrohren hatte ich ein spielfreies und leichtgängiges LKL.:14:
    Das Problem lag nicht an der Mutter/Kontermutter zum Einstellen des Lagerspieles, sondern ist dann beim Anziehen der Mutter an der oberen Gabelbrücke entstanden. Ich hatte mir extra eine 41er Nuss besorgt, um mit Drehmomentschlüssel auf das laut WHB erforderliche Drehmoment anzuziehen. Dadurch ist das LKL dann so schwergängig geworden.


    Mit der schwergängigen Lenkung kannst Du dann natürlich keinen sauberen Strich mehr fahren. Ich war nur froh, nicht der einzige Drehmoment-Depp zu sein. Während ich geschraubt habe kamen mehrere Fahrer vorbei, die meinten:"...hatte ich auch schon, ...."


    Gleichzeitig habe ich die Gabelrohre weiter nach unten durchgeschoben, Überstand OK Stopfen ca. 15mm über OK Gabelbrücke, anstatt 25mm.


    Danach gab es erstmal :20: und ungeduldiges Warten bis zum nächsten Morgen. Morgens stellte sich dann heraus, dass das Warten wegen des Regens noch länger dauern würde.:09:(" class="smiley" height="15">


    Also erstmal zwei Turns mit der SV, den ersten auf nasser Strecke, den zweiten auf halbnasser Strecke. Dann wurde die Mittagspause um eine Stunde vorgezogen, weil für den Nachmittag trockene Bedingungen vorhergesagt waren;)


    Nach dem Essens konnte es dann endlich losgehen. Und siehe da: Ich habe doch tatsächlich ein Motorrad gekauft, was dann geradeaus fährt, wenn es geradeaus fahren soll. Und plötzlich folgt es in den Kurven der gewünschten Linie und das beim Einlenken brauche ich nicht viel mehr Kraft als bei der SV.


    Jetzt bin ich nicht nur in die Optik und den Motor verliebt, sondern auch in das Fahrverhalten und die bequemere und effektivere Sitzposition für die Renne.:14:


    Und mit dem nun stimmigen Lenkverhalten habe ich plötzlich auch kaum noch Probleme mit der Umkehrschaltung, obwohl ich eine Stunde vorher noch die SV mit Normalschaltung gefahren bin.:01:


    Ich muss zwar noch viel üben und fahre noch nicht ganz die Rundenzeiten (nach 150 bis 200 gefahrenen Kilometern wohl auch nicht zu erwarten) wie mit der SV, aber es ist jetzt definitiv erkennbar, dass ich und die SP gute Freunde werden.
    Die SV werde ich nach 19Jahren nicht verkaufen, aber die wird wohl nur noch sporadisch zum Einsatz kommen, um überhaupt mal bewegt zu werden.


    Der nächste Termin ist wieder in Padborg, dann im August und ich hoffe endlich mal Fahrzeit zu bekommen. Das Regenmoped bleibt zu Hause, dafür kommt der Satz Regenreifen für die SP diesmal mit. Und meine Touren-Regenkombi, da es ja nie regnet, wenn man sich darauf vorbereitet:02:


    Die größten Fortschritte erhoffe ich mir aber für den Oktober, vier Tage Groß-Dölln am Stück. Sofern das Wetter es zu lässt.:20:

  • Zitat

    Das Wetter im Norden war Scheiße.
    Fahrzeit mit der SP-2 genau drei Turns am Freitag nachmittag, die einzige trockene Zeit.
    Freitag vormittag zwei Turns mit dem Regenmoped SV650 auf M7.


    Das ist natürlich ärgerlich. Hoffentlich bleibt mir das am nächsten Montag und Dienstag auf dem Sachsenring erspart. Je nach Wetter werde ich auch die SV als Regenmoped mitnehmen (mit ihren normalen Straßenreifen).


    Zitat

    Jetzt bin ich nicht nur in die Optik und den Motor verliebt, sondern auch in das Fahrverhalten und die bequemere und effektivere Sitzposition für die Renne.


    Und mit dem nun stimmigen Lenkverhalten habe ich plötzlich auch kaum noch Probleme mit der Umkehrschaltung, obwohl ich eine Stunde vorher noch die SV mit Normalschaltung gefahren bin.


    Ich muss zwar noch viel üben und fahre noch nicht ganz die Rundenzeiten (nach 150 bis 200 gefahrenen Kilometern wohl auch nicht zu erwarten) wie mit der SV, aber es ist jetzt definitiv erkennbar, dass ich und die SP gute Freunde werden.


    Sehr schön!
    Wegen Umkehrschaltung: die lässt sich ja an der SV ganz schnell umdrehen: Excenter von der Schaltwelle runter, 180° drehen und wieder aufstecken (ist mir mal aus Versehen passiert, als ich einen neuen Fußrastenträger brauchte). Bei der SP-1 bin ich mir nicht so sicher, ob dann das Schaltgestänge noch am Rahmen vorbei passt. Das wollte ich die Tage mal ausprobieren, dann könnte ich es bei der SV auch schnell umdrehen um mich noch ein paar Tage daran zu gewöhnen.


    Zitat

    zeigte er sich begeistert von meiner Neuanschaffung (wie viele andere auch, irgendwie ist die sowas wie ein Magnet)


    Das ist die Espe definitiv.