Rennreifen: Wie geht man da ran?

  • Rou,ist mir erst jetzt aufgefallen :17: auf der Renne kannst du doch nicht mit Spiegeln fahren! :11: :D


    Doch doch. War am ersten Tag instruktorgeführt und jeder musste mal vorausfahren. Und da musste ich immer gucken, ob die Gruppe noch nachkommt :11:


    rou

  • Doch doch. War am ersten Tag instruktorgeführt und jeder musste mal vorausfahren. Und da musste ich immer gucken, ob die Gruppe noch nachkommt :11:

    rou



    du bist so ein kack-angeber man man man :04:... na mich hat dort auch gewundert, dass wir nichts abkleben mussten...

    munk

  • ....und was für's Nasse (vll. nen Straßenreifen, was ist denn so gut im Nassen wie'n PiPo?).
    rou


    Hä, hab ich da was falsch verstanden, ein PiPo soll im Nassen gut sein :08:
    Das hab ich am letzten Oschntermin gesehen, da hat sich einer bei strömendem Regen aufs Maul gehauen, während ich mit Regenrennreifen Anbremsmanöver wie im Trocken (ok, gefühlt ;) ) gefahren hab.


    Vergiss das. Auf der Renne am Reifenmaterial zu sparen ist der sicherste Weg zu hohen Reparaturkosten. Ich kauf auch nie, nie, nie, nie wieder gebrauchte Rennreifen.


    Nimm fürs Trockene den D211 Slick und als Reserve fürn Regen echte Regenrennreifen. Nach meiner Erfahrung regnet es an Rennterminen eher selten. In 10 Jahren Rennstrecke hätt ichs 1x brauchen können (am Anfang nicht geleistet), 1 Satz hab nach 3 Jahren unbenutzt verkauft und letztes Jahr den neuen Satz 1x benutzt.
    Und Intermediates für die Phasen dazwischen, nö ... ein Turn fällt fürs Wechseln sowieso aus ;)


    Also bei engem Budget:
    1. Schritt: Von Anfang an Slicks und ! Reifenwärmer und Regentage ausfallen lassen
    2. Schritt: später Regenreifen kaufen (und montieren lassen, falls nötig).
    3.te Phase, den 2.ten Satz Felgen und/oder die bereits vorgeschlagene GP 503.


    Zum Thema profilierte Strassenreifen:
    Hier reden einige davon, dass eine 600er einen Reifen stärker schont.
    Prinzipiell gilt das nur im Vergleich zum 2-Zyl. ABER:
    zum Einen kann man auch an einem Hochsommertag unterwegs sein, mit Temperaturen um die 30°. Da musst Du selbst mit Slicks aufpassen, ob sie das Schmieren anfangen - und zum 2.ten mal dran denken, dass Du mit so nem Gerät ständig mit 5-stelligen Umdrehungen aus der Kurve rausbeschleunigst, teilweise aus voller Schräglage.
    Das ist nicht mit Strassenfahren zu vergleichen.
    Und wie willst Du schnell werden, wenn Du da dauernd daran denkst, ob der Grip dafür reicht :08:


  • dem ist nicht hizuzufügen.


    ich hatte bei supercorsar (sc2) damals auch ein aufreißen im bereich des langen profils. (beim kurzen profiel nichts) darüber sprach ich mit einem fahrwerksspezialisten und er meinte es liegt nicht am fahrwerk sondern am profil. nimm slicks und das problem ist weg. so war es dann auch.

    Ein Mann kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht! :-)


    Der Mensch ist ein schönes, böses Tier!
    Grausamkeit ist eine menschliche Tugend an der die Zivilisation noch nichts zu verderben vermochte.

  • Wo wir grad bei dem Thema sind häng ich mich einfach mal ran - hoffe das ist ok.
    Habe dieses Jahr gleiches vor und bin fleissig Infos am saugen.
    Worin unterscheiden sich denn die angebotenen Reifenwärmer die man hier und da kaufen kann? Die Preise scheinen hohe Spannbreiten zu haben von 130-1200€ ist da alles drin. Aber was machen die billigen Dinger schlechter als die teuren? Ist es so wichtig das sie ein Temperaturfenster +-2C halten?

    Wenn die Scheiße bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen.

  • ...
    Warum findet man den Racetec interact K 0,1 und 2 unter "Rennstrecke" und den K 3 unter Supersport?:13:
    Ist der K 3 noch zulassungsfähig für die Straße und die anderen nicht?:08:
    ...


    genau so ist das, richtig erkannt.
    der K3 ist ein strassenzugelassener rennreifen (endurancemischung sozusagen)


    und der ist schon richtig gut auf der renne ...

  • Das mit dem Temperaturfenster ist nicht ganz so wichtig.....noch nicht mal für Profis! (aber man kann sich alles einreden):07: :P
    Der größte Unterschied ist Material und Qualität.......habe schon Reifenwärmer gesehen,die nach mehrerem benutzen (aufziehe - abziehen - abwickeln) kaputt gegangen sind ! :13: :07:
    Da brennen entweder löcher rein (kann auch den Reifen zersören) oder - noch schlechter - die Heizdräte innen brechen und es wird nicht mehr die ganze Reifenfläche geheizt!:15:
    Wenn du das nicht merkst kannst du auch schnell auf der Feige liegen!
    Tipps zu günstigen die aber auch funktionieren kann ich dir leider keine geben.
    Topp Produkte wie z.b. KLS :14: sind bestimmt nicht billig!:06:
    Aber im Forum gibts bestimmt jemanden der Erfahrungen gemacht hat! :14:

    Mir gefallen die alten Bikes immer besser, je älter ich werde!

  • ich finde bei ttsl pass das preis-leistungsverhältnis. die reparieren auch für schmales geld bei bedarf!

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    Der Mensch ist ein schönes, böses Tier!
    Grausamkeit ist eine menschliche Tugend an der die Zivilisation noch nichts zu verderben vermochte.

  • Wo wir grad bei dem Thema sind häng ich mich einfach mal ran - hoffe das ist ok.
    Habe dieses Jahr gleiches vor und bin fleissig Infos am saugen.
    Worin unterscheiden sich denn die angebotenen Reifenwärmer die man hier und da kaufen kann? Die Preise scheinen hohe Spannbreiten zu haben von 130-1200€ ist da alles drin. Aber was machen die billigen Dinger schlechter als die teuren? Ist es so wichtig das sie ein Temperaturfenster +-2C halten?


    Reifenwärmer gibt es mit Drahtschlingen und die (neueren) teureren mit Folienheizung. Letzteres wirkt flächig, während angeblich bei den erstgenannten Temperaturspitzen auftreten können.


    Dann können die Steurungen unterschiedlich sein. Die allermeisten werden im Minimum eine Steuerung haben, die bei erreichen von 80° abschalten bzw wieder selbstständig einschalten. Andere haben dann auch noch weitere vorwählbare Temperaturen, zB für Regenreifen geringere °C.


    Wir haben an unseren (Heizdraht) festgestellt, dass die Reifen auch nach langer Heizzeit nicht die 80° haben, also fehlts da etwas an der Leistung.
    Dennoch reicht uns diese günstigere Variante bisher aus.
    Empfehlen würde ich, dass seitlich ein Gummiband drinne ist, keine Schnur mit fixierkugeln. Grösse sollte auf eure Reifen (hinten 180er ?) passen.


    Wichtig:
    Ausreichend lange Vorheizzeit einhalten, also mind. 40 min.
    Es soll ja auch die Felge warm werden und nicht nur der Reifen.
    Dann nicht zu früh rausfahren, wer (je nach Aussentemperaturen) mehr als 5min in der "Startaufstellung" steht sollte dran denken, dass da wieder Temperatur verloren geht und entsprechend vorsichtig die erste Runde angehen.
    Ansonsten heisst es Gas geben, damit die Dinger Temperatur behalten.
    ABER auch hier Vorsicht: Hat der Kurs 3km lang ;) nur Rechtskurven, sollte die folgende Links immer vorsichtig angegangen werden.

  • Wie schon gesagt ich hab die ttsl jetzt 2 Jahre und bin sehr zufrieden, weiterer Vorteil von Reifenwärmern ist das der Reifen einfach länger hält, der Verschleiß ist höher wenn du ihn nach jedem Turn abkühlen lässt und dann wieder neu warm fährst...


    Und zu den Strassenzugelassenen Rennreifen, sicher sind die bestimmt ausreichend für den Anfang, aber wenn du keine Strasse mehr fährst sind die ersten drei Sachen die ich kaufen würde nen vernünftigen Ständer, Slicks und Reifenwärmer im endeffekt sparst du damit von Anfang an Geld.


    Tip zu den Heizdecken: Du hast ja noch etwas Zeit, also ruhig mal bei ebay schauen oder auf Aktionen der Anbieter achten.... :14:

    Gruß
    der hyper



    ... nicht geschimpft, ist genug gelobt !!!




    was das Jahr so bringt
    ...

  • jetzt geb ich mal meinen Senf dazu... :02::


    wolle: Metzler hat 190er Regenreifen, ich hab nämlich welche und die sind nicht aus der Moto2.. ;)


    Reifenwärmer:
    Ich kann Dir auch die von TTSL empfehlen. Super Preis-Leistungsverhältnis und die funktioniere wirklich toll und sind robust.


    Straßenreifen, Rennreifen, profilierte Reifen, Regenreifen:
    Wenn Du auf der Rennstrecke Paß haben willst und nicht mehr Straße fährst, dann greif zu Slicks. Wenn Du nicht mehr inder Anfängergruppe rumdümpelst und schon einigermaßene Zeiten fährst, dann bekommst Du die auch warm!
    Reifen die für die Rennstrecke taugen haben meiner Bescheidenen Meinung nach nichts auf der Strasse verlohren, warum?: weil das Temperaturfenster der Rennreifen erst bei ca. 60°C losgeht und dafür bis 80°C reicht und dort den maximalen Grip bietet. bei Strassenreifen endet der optimale Grip meist schn bei 60°C. Einen heißen Tag beim 50°C Streckentemperatur und Du musst sehr vooooohooorsichtig Gas geben. Bei Slicks hingegen kannst Du beherzt am Kabel ziehen.
    Es gibt auch profilierte Rennreifen, die sie z.B. im R6Cup fahren die funktioniere genauso wie Slicks, haben auch die gleiche Gummimischung, reissen aber etwas eher auf.


    Regenreifen würde ich Dir empfehlen, kauf Dir die Bridgestone, die haben auch noch einen guten Grip, wenn es nicht mehr ganz naß ist oder eben gleich richtige Rennintermidis, ist aber teuer und für die paar Zwischenturns.... ich hab auch keine... Ich kenn auch keinen der welche hat... dann warte ich einen Turn und steck in der Zeit meine Regenreifen drauf und losgehts.


    Wenn Du Reifen durchprobieren willst, Achtung es gibt welche die haben eine harte und welche die haben eine weiche Karkasse und dadurch wird Dein Fahrwerk erheblich beeinflusst!!
    Contis, Dunlop und Bridgestone haben eine harte, Pirelli, Michelin, Metzler etc. eine weiche.
    Ich kann Dir für vorne den Dunlop KR106 empfehlen. der kostet zwar 170 Euro, aber ich brauche dafür nur 2 Reifen für 5 Veranstaltungen, einen fürs Training, den anderen fürs Rennen. Der hält ewig und hat einen brutalen Grip.
    Für hinten kann ich Dir den Dunlop GP Racer in der Mischung E empfehlen, der hält ewig (E für Endurance) und ist für das Training hervorragend geeignet. Um top Rundenzeiten zu fahren finde ich den Bridgestone Slick 180/64 in der Mischung YCX genial. Beide Reifen reissen auch bei falsch eingestelltem Fahrwerk nicht auf und sind super zu fahren.
    Ich bin früher immer Metzler und Pirelli, bzw. Michelin gefahren, die sind mir aber fast immer aufgerissen... seit dem ich Dunlop und Bridgestone fahren ist das endlich weg. Weiterer Vorteil der Reifen ist, daß sowohl Dunlop als auch Brückenstein das Gripniveau bis zum Ende halten. Bei Pirelli und Metzler waren die ersen 10 Runden immer der Wahnsinn und danach haben die abgebaut ohne Ende.
    Beim fahren immer auf den Luftdruck achten und nur messen wenn der Reifen heiß ist. d.h. nach dem ersten Aufheizen mit dem RW und dann direkt nach dem reinkommen in die Box. Vorne 2,2 Bar heiß, hinten 1,8 Bar heiß, das sind kalt in etwa 1,4 - 1,6 Bar, je nach Witterung (Richtwert)
    Es gibt noch einen genialen Reifen für hinten, der Dunlop KR 108, aber den gibt es nur in 195er Dimension, daher nix für Deinen 675er.
    Generell kann ich Dir nur empfehlen: Spare nicht an den Reifen oder gehe irgendwelche Kompromisse ein!
    Gruß und viel Spaß


    Steff

    5 schreibt er, 4 meint er, 3 sagt er und 2 wären richtig.....

  • Hä, hab ich da was falsch verstanden, ein PiPo soll im Nassen gut sein :08:


    Ja, das war nur auf Straßenreifen bezogen.


    Nach meiner Erfahrung regnet es an Rennterminen eher selten. In 10 Jahren Rennstrecke hätt ichs 1x brauchen können


    Tja.. in 1,5 Jahren, die ich dann mit munk gefahren bin, wurde ich öfter nass geregnet als in den 10 Jahren davor. Der Jung hat echt ne permanente Regenwolke überm Kopf ;)


    rou



  • Der Jung hat echt ne permanente Regenwolke überm Kopf ;)

    rou



    ja das liegt wohl daran, dass ich so 'ne Frohnatur bin :P ... ich entschuldige mich schonmal im Voraus!

    ;)T

    ps.: aber ich habe ja jetzt Regenreifen aus der Moto2 - kein Problem mehr :11: