An die Elektriker: Kontrollleuchte für Lüfter

  • Hallo!


    Will ne kleine LED im Cockpit haben, die mir anzeigt, ob der Lüfter grade läuft, oder net. Ich weiß, nicht unbedingt nötig, aber ich bin grad am basteln und nutze einfach die Gunst der Stunde.


    Hab aus dem Zubehör so ein LED-Set gekauft, das normal dazu dienen soll die Armaturen zu beleuchten, also mittels eines Steckers in die Bordsteckdose kommt.


    Nu hab ich des ganze zerlegt und hab eine LED zum Test an die Batterie gehalten. Die hat kurz aufgeleuchtet und dann das zeitliche gesegnet. Eine hab ich noch.


    1. Gibt es eine Möglichkeit durch Messungen herauszufinden, was die LED´s aushalten? Bei Diodenprüfung mit dem Multimeter hat sie geleuchtet. Die Batterie im Multimeter hat 12V.


    2. Kann ich so eine LED, gesetzt den Fall, daß sie 12V wirklich verkraftet, bedenkenlos an den Lüfter anschließen? Ich hab hier noch nen 200 kOhm-Widerstand. Könnt der helfen?

    Grüße, Zed


    Sarkasmus wird immer von den Richtigen falsch verstanden.

  • also LED´s haben je nach Farbe eine Spannung von 1,7 bis 3,2 V (2,4 V gilt als Standardwert) wenn du die an 12 V direkt legst dann sind se hin wie du ja schon weisst. Strom können die auchnicht viel ab aber leider weiss ich nicht was der Lüfter zieht. du musst die mit einem Vorwiderstand schalten wo die Spannung abfällt so das deine LED nur soviel Spannung hat wie sie braucht. Formel zum errechnen findest du im Internet genug :14: Dann einfach Widerstand und LED in Reihe schalten ...

    Willst du dadraus eine Reihen- oder Parallelschaltung machen ?

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  • NUR? Aber die Beleuchtung für die Borduhr hab ich auch mit einer LED realisiert und bei Conrad eine für 12V bekommen. Da dachte ich, daß die das auch aushält. Schließlich kommen aus der Steckdose auch 12V.


    Sie leuchtet blau! Sehr hell.


    Ich dachte an eine Parallelschaltung.

    Grüße, Zed


    Sarkasmus wird immer von den Richtigen falsch verstanden.

  • LEDs haben in der Regel eine begrenzte Flussspannung wie bereits oben beschrieben. Eine "12V-LED" wird den Widerstand bereits 'eingebaut' haben.


    Parallelschaltung ist die richtige Entscheidung :14:


    Ohne Deine LED genauer zu kennen würde ich sagen, dass ein ca. 580 Ohm großer Widerstand mit 0,5W Belastbarkeit reichen sollte:


    Angenommene LED-Spannung: 2,4V
    Angenommener LED-Strom: 20mA
    Angenommene Bordnetzspannung: 14V (da Fahrbetrieb)


    Vorwiderstand: (14V-2,4V)/0,02A = 580Ohm
    Verlustleistung am Widerstand: (14V/2,4)*0,02A = 0,232W



    Am Besten, Du gibst mal die Daten Deiner LED (bzw. misst das aus) und berechnest den Widerstand speziell auf Deine LED.

  • also LED´s haben je nach Farbe eine Spannung von 1,7 bis 3,2 V (2,4 V gilt als Standardwert) wenn du die an 12 V direkt legst dann sind se hin wie du ja schon weisst. Strom können die auchnicht viel ab aber leider weiss ich nicht was der Lüfter zieht. du musst die mit einem Vorwiderstand schalten wo die Spannung abfällt so das deine LED nur soviel Spannung hat wie sie braucht. Formel zum errechnen findest du im Internet genug :14: Dann einfach Widerstand und LED in Reihe schalten ...

    Willst du dadraus eine Reihen- oder Parallelschaltung machen ?


    Fast richtig :11:
    So ne LED verkraftet nur einen gewissen Strom, normale LEDs so um die 20 mA, superhelle (Lumilux, Cree Q5 zum Bleistift) bis zu 700mA. Aus dem geforderten max. Betriebsstrom und dem Widerstand ergibt sich dann eine Spannung ;)


    Normale LEDs wie schon geschrieben 1,2 - 4 V, HighPower LEDs bis 24 V, da dort meist mehrere Chips drin verbaut sind.


    Für weiterführende Infos: http://www.led-treiber.de/html/leds_grundlagen.html

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Benjamin Franklin



    Meine Threema-ID gibts per PN

  • Aus dem geforderten max. Betriebsstrom und dem Widerstand ergibt sich dann eine Spannung ;)



    <Klugscheiss>
    Fast richtig :11:


    Aus der angelegten Spannung und dem verwendeten Widerstand ergibt sich der fliessende Strom bzw. auf Dein Problem bezogen: aus der Höhe der zur Verfügung stehenden Spannung und dem gewünschten Betriebsstrom (= gewünschte Helligkeit) ergibt sich der Vorwiderstand.


    <\Klugscheiss>



    :20:


  • Okeh, ich korrigiere: Aus dem maximal möglichen Betriebsstrom und dem vorhandenen Widerstand ergibt sich dann eine maximale Spannung ;)
    :20:

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    Benjamin Franklin



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  • kaulebeen: evtl. hatte ich Dich falsch verstanden, aber was ich hervorheben wollte ist, dass sich die Spannung nicht ergibt.


    Der Strom ergibt sich aus der Spannung und dem Lastwiderstand, d.b. in einem Auto liegen keine 13,8V an der Batterie an, weil alle Lasten z.B. 100A ziehen, sondern aufgrund der Spannung von 13,8V ergeben sich die 100A aus den Lasten.



    Es sei denn, Du hast von einer Konstantstromquelle für die LED gesprochen - dann ist alles richtig :D



    So, jetzt aber ein :20:



    Hier noch ein Berechnungstool für LED-Vorwiderstände: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109111.htm

  • @ z0ttel: Haschd du den Schmeilie gesehn?¿?
    Was ich damit sagen wollte, die Werte für Strom und/oder Spannung und/oder Widerstand hängen mehr oder minder voneinander ab :D


    :20: is grad nich gut, hab heute schon mehr als eine Kopfwehtablette eingeworfen, um überhaupt etwas klar zu sehen, ich pack mich dann erst mal wieder aufs Sofa :(

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    Benjamin Franklin



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  • also


    Spannung "liegt an"
    und
    Strom "fließt"


    Wenn kein bauteil im Stromkreis eingebaut, dann heißt das Kurzschluss.


    Merksatz:


    "kleines öhmchen, großes Strömchen"


    wie bereits beschrieben, musst du den Strom durch die diode begrenzen, mit einem sogenannten Vor-Wiederstand.


    Mathematisch ist das R=U/I, als 14V/ 20mA ergibt 700 ohm


    den genauen wert für den durchlassstrom entnimmt man meist dem datenblatt, falls keins zur hand, musst halt mit mehreren widerständen testen.angefangen mit dem größten.




    wenn fertig bist kannst ja mal bilder reinstellen wo und wie du die led befestigt hast


    gruß guido


  • :20: is grad nich gut, hab heute schon mehr als eine Kopfwehtablette eingeworfen, um überhaupt etwas klar zu sehen, ich pack mich dann erst mal wieder aufs Sofa :(


    Gute Besserung!


    [...] Mathematisch ist das R=U/I, als 14V/ 20mA ergibt 700 ohm


    den genauen wert für den durchlassstrom entnimmt man meist dem datenblatt, falls keins zur hand, musst halt mit mehreren widerständen testen.angefangen mit dem größten.
    [...]


    ...wo bleibt denn bei Deiner Formel die Durchlassspannung der Diode? :D


    Zur LED-Vorwiderstandsberechnung kannst Du den o.g. Link oder meine Formel verwenden, kommt beides auf das Gleiche raus (wobei Dir der o.g. Link noch den entsprechenden Normwiderstandswert liefert)


    Zed: Wenn Du Zugriff auf ein einstellbares Netzteil hast, würde ich Dir Folgendes empfehlen:


    1) Spannung auf 0V
    2) LED direkt an das Netzteil, das Multimeter als Strommesser in den Stromkreis einschleifen
    3) Nun drehst Du die Spannung langsam so lange hoch, bis die LED die von Dir gewünschte Helligkeit hat.
    4) Notieren der Spannung am Netzteil und des Stromes vom Multimeter
    5) Einsetzen der beiden Werte in o.g. Formel
    6) Fertig

  • Machts doch nicht so Kompliziert für den Zed


    Zed ge hin zum Conrad und hol Dir z.B diese
    LED is für 9 bis 15 V


    oder diese hier mit Reflektor
    ;)

  • LED´s für 12 V hab ich. Aber die, die ich gekauft hab waren halt schon mit schönem Gehäuse etc. Quasi plug and play. Und das hatte ich eigentlich gehofft, daß die sich locker an 12V anschließen lassen. Weiß jemand, was für Ströme aus der Autosteckdose kommen?

    Grüße, Zed


    Sarkasmus wird immer von den Richtigen falsch verstanden.

  • .... Weiß jemand, was für Ströme aus der Autosteckdose kommen?


    Maximal die, mit der die Steckdose abgesichert ist.


    Aber was hat das mit 'ner LED zu tun? Eine LED ist eine Diode. Und Dioden werden _immer_ mit Vorwiderstand betrieben! Ich behaupte daher, daß die LED ohne Widerstand angeschlossen wurde und deshalb ihre Seele ausgehaucht hat.

  • Na weil diese "verschandel Dein Auto" LED´s direkt und ohne Vorwiderstand von der Steckdose gespeist wurden.

    Grüße, Zed


    Sarkasmus wird immer von den Richtigen falsch verstanden.

  • ne steckdose hat selbsverständlich auch 12V.
    da waren evtl mehrere in reihe geschaltet, denn 4x3=12:13:
    so hab ich meine Autoarmaturen beleuchtet 4led a´3V in reihe--funzt.

    die Gummiseite immer nach unten
    möge die Macht mit euch sein

  • So, hab in meiner Elektro-Gruschkiste noch irgendwo einen 2 Megaohm Widerstand gefunden und davorgeklemmt. Bedauerlicherweise konnt ich die LED nicht ausmessen oder irgendwie die Diodenspannung messen.:23:


    Die Ampere-Leistung des 12v-Steckers im Auto konnt ich irgendwie auch net bestimmen. Teufelswerk...


    Also blieb nur der Versuch an der Batterie, wo schon die erste LED in einem infernalisch-apokalyptischen Elektronenblitz verglühte. Es klappt. :D
    Als Nächstes wird die LED an die Stromführung des Lüfters angeschlossen... ich freu mich schon auf den Versuch :07:;):11:

    Grüße, Zed


    Sarkasmus wird immer von den Richtigen falsch verstanden.

  • die ampeires spielen keine rolle, es ist nur wichtig das das teil 12V verträgt.
    und das plus an plus und minus an minus klemmt, umgekehrt brennen die kleinen mistdinger nicht:02:

    die Gummiseite immer nach unten
    möge die Macht mit euch sein