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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit neuem Auspuff


Pit
05-06-2002, 22:21
Hallo zusammen

Vor einiger Zeit habe ich mir eine neue Auspuffanlage gegönnt. Leider bin ich nicht so ganz zufrieden, was die Leisungsentfaltung betrifft. Unterhalb von ca 6000 U/min dreht sie eher träge hoch und bei ca 4000 U/min hat sie ein ziemliches Loch. Bei ca 8000 U/min gibts dafür einen beträchtlichen Drehmomentschub. Diesen hätte ich allerdings lieber bei niedriger Drehzahl.

Fahre eine 97er F, offen, Kitnadeln, alles original. Habe Krümmerverengung entfernt Blech in der Abzweigung herausgenommen.

Die Auspuffanlage ist hochgelegt und die Töpfe bestehen aus einem Absorbtionsteil und einer Kammer (siehe Skizze). Einzelanfertigung Edelstahl. Sie ist lauter als Original, aber schmerzt noch nicht in den Ohren.

Wie ist dieser Zustand zu erklären und wer kann mir helfen. Wenn möglich unter Beibehaltung des Orig. Luftfilters?

Gruss
Pit

Maik
06-06-2002, 15:57
Das Problem is wohl, das deine Eigenbautöpfe nicht auf den Motor abgestimmt sind.
Hersteller von guten Anlagen stellen diese aufs mopped ein bevor sie in die Produktion gehen. Da können schon kleine veränderungen des Rohrverlaufes, Durchmesser und vor allem der Staudruck im innern des Topfes große Leistungsunterschiede hervorrufen.
Geb dir den Rat deine Vergaserbedüsung neu auf die Töpfe einzustellen. Mußt du halt versuchen welche größe am besten läuft. Bei mir war mit nem Harpoon Auspuff 185/182 die beste bedüsung. Allerdings noch in verbindung mit K&N Filter und anhebung des Co Wertes auf 6%.
Damit hat sie jetzt keine Drehmomenteinbrüche oder Leistungslöcher mehr.

Higgens
06-06-2002, 18:13
Du kannst eins machen dein Bike mit einer Lambdasonde Abstimmen, aber ob es die gewünschte Verbesserung bringt is Fraglich. Es stellt sich Ersteinmal die Frage ob deine selbstbau auch den nötigen Staudruck bringt den der Motor braucht, dies läst sich aber nur mit einer Messung herrausfinden auf einem Spezielen Prüfstand für Töpfe wie sie die Hersteller haben, wenn Du da einen kennst Red mal mit Ihm ob er deine Töpfe Messen kann und Vergelichen,wenn nicht sieht es sehr schlecht aus auf so einen Prüfstand zu kommen und eine Messung zu machen.

Tom1
06-06-2002, 22:55
Hi,
wenn der Topf in etwa so gebaut ist wie die Zeichnung vermuten läßt, vorallem mit der Verengung gleich am Anfang kann das nix werden, die F wird wohl über die Länge des Endtopfes mind. einen 40mm Durchmesser benötigen um ordentlich zu funktionieren - alles andere ist Bullshit!

Grüße
Tom

Pit
08-06-2002, 13:51
Ich bin der Ansicht, dass der Auspuffgegendruck auf jedenfall grösser sein müsste, als beim Originalen mit seinen Kammern, da ja sämtliche Öffnungen und Durchlässe jetzt insgesamt grösser sind. Vielleicht sollte ich mal versuchen den Auslass auf den Durchmesser des Originalauspuffs zu reduzieren.

Kann leider nicht mit anderen Düsen experimentieren, da ich nicht dazu eingerichtet bin, den Lambdawert zu messen.

Gruss

Pit

Tom1
08-06-2002, 18:26
Hi,
der gegendruck soll ja nicht größer sein als beim orginalen sondern kleiner, sieht man auch sehr schön wie heiß ein Endtopf wird, gute Racingpötte kann man nach Autobahnblasen bedenkenlos berühren, wenn man das bei TÜV oder org. Tüten macht kann man sich ordentliche Brandblasen einfangen.

Dein Ziel sollte sein den gegendruck zu minimieren nicht zu erhöhen!

WAS HINTEN NICHT RAUS KANN - KANN VORNE NICHT REIN !!!

Tom'sche Weisheit ;)

Pit
12-06-2002, 17:16
Ich werde dann mal versuchen, den Durchlass in der hinteren Kammer etwas aufzuweiten. Mal sehen ob es was bringt - ausser mehr Lärm.

Weiss übrigens jemand von euch, ob man sich einen Lambdatester auch mit einer Sonde aus einem alten Auto bauen kann?
Leider kenne ich in der Schweiz keine Lieferanten von Lamdasonden.

Gruss

Pit

Higgens
12-06-2002, 20:38
Guckst Du bei Unifit (http://www.unifit.de) die Liefern auch ins Ausland.