vtr46
26-02-2002, 11:16
Das wird wohl wieder ´ne Rossi-Saison
Die ersten Tests haben es bewiesen: Die Zweitakt-500er lassen sich nicht so ohne weiteres von den Hightech-Bikes auf Seite drücken. Sowohl in Valencia als auch in Estoril mussten sich die Viertakt-Piloten mit durchweg bescheidenen Ergebnissen zufrieden geben.
Lediglich der Spanier Carlos Checa kam in die Nähe der beiden schnellsten 2T-Piloten Garry McCoy und Shinya Nakano. McCoy hatte es allerdings bei einem Sturz bereits erwischt. Der Pechvogel aus Australien zog sich einen doppelten Beinbruch zu, der ihn wochenlang von den Pisten fern halten wird. Das sind wenig verheißungsvolle Voraussetzungen für den kleinen Driftkönig, der schon im vergangenen Jahr mehrere Grands Prix wegen einer Verletzung verpasste.
Unterdessen sieht Nakano die 990-ccm-Motorräder zwar im Vorteil. Dennoch rechnet sich der Japaner, der seine vierte GP-Saison anpeilt, Chancen auf vordeste Plätze aus. »Ich will sogar siegen«, meinte der junge Japaner aus dem Yamaha-Tech3-Team, der für große Sprüche noch nie bekannt war. In Valencia und Estoril zeigte Nakano den Hightech-Piloten zumindest schon mal, dass mit ihm zu rechnen ist. Auch sein Landsmann Daijiro Katoh überzeugte auf der Honda NSR 500 bei ersten Tests mit überzeugenden Zeiten.
Für drei gestandene GP-Fahrer kommt der Saisonstart dagegen zu früh. Neben Garry McCoy wird auch Ex-250er-Weltmeister Tetsuya Harada kaum 100prozentig fit beim Auftakt am 7. April in Suzuka sein. Der Honda-Fahrer zog sich bei einem Sturz in Estoril einen Bruch der Schulter zu.
Und auch Alex Crivillé, der Weltmeister von 1999, wird in Japan fehlen. Der Spanier leidet an Epilepsieanfällen, und dass seit zwei Jahren. Der Saisonstart könnte aber nicht nur wegen diesen Ausfällen heikel werden. Weder Kenny Roberts Jr., Sete Gibernau noch Max Biaggi und Regis Laconi kommen bisher gut mit ihren neuen Prototypen zurecht. Weltmeister Valentino Rossi, der auf seiner 4T-Honda bereits mit Fabelrundenrekorden für Aufsehen sorgte, kann das nur recht sein.
;) :) ;)
Die ersten Tests haben es bewiesen: Die Zweitakt-500er lassen sich nicht so ohne weiteres von den Hightech-Bikes auf Seite drücken. Sowohl in Valencia als auch in Estoril mussten sich die Viertakt-Piloten mit durchweg bescheidenen Ergebnissen zufrieden geben.
Lediglich der Spanier Carlos Checa kam in die Nähe der beiden schnellsten 2T-Piloten Garry McCoy und Shinya Nakano. McCoy hatte es allerdings bei einem Sturz bereits erwischt. Der Pechvogel aus Australien zog sich einen doppelten Beinbruch zu, der ihn wochenlang von den Pisten fern halten wird. Das sind wenig verheißungsvolle Voraussetzungen für den kleinen Driftkönig, der schon im vergangenen Jahr mehrere Grands Prix wegen einer Verletzung verpasste.
Unterdessen sieht Nakano die 990-ccm-Motorräder zwar im Vorteil. Dennoch rechnet sich der Japaner, der seine vierte GP-Saison anpeilt, Chancen auf vordeste Plätze aus. »Ich will sogar siegen«, meinte der junge Japaner aus dem Yamaha-Tech3-Team, der für große Sprüche noch nie bekannt war. In Valencia und Estoril zeigte Nakano den Hightech-Piloten zumindest schon mal, dass mit ihm zu rechnen ist. Auch sein Landsmann Daijiro Katoh überzeugte auf der Honda NSR 500 bei ersten Tests mit überzeugenden Zeiten.
Für drei gestandene GP-Fahrer kommt der Saisonstart dagegen zu früh. Neben Garry McCoy wird auch Ex-250er-Weltmeister Tetsuya Harada kaum 100prozentig fit beim Auftakt am 7. April in Suzuka sein. Der Honda-Fahrer zog sich bei einem Sturz in Estoril einen Bruch der Schulter zu.
Und auch Alex Crivillé, der Weltmeister von 1999, wird in Japan fehlen. Der Spanier leidet an Epilepsieanfällen, und dass seit zwei Jahren. Der Saisonstart könnte aber nicht nur wegen diesen Ausfällen heikel werden. Weder Kenny Roberts Jr., Sete Gibernau noch Max Biaggi und Regis Laconi kommen bisher gut mit ihren neuen Prototypen zurecht. Weltmeister Valentino Rossi, der auf seiner 4T-Honda bereits mit Fabelrundenrekorden für Aufsehen sorgte, kann das nur recht sein.
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